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Klettersteigsets – Sicher ist sicher

Klettersteigsets – Sicher ist sicher

Um dich sicher über den Klettersteig zu bringen, sollte neben Klettergurt, Helm und Handschuhen, vor allem das Klettersteigset zur absoluten Grundausstattung deiner Tour gehören. Ganz nach dem Motto „doppelt hält besser“ besteht das Set aus zwei elastischen Ästen an deren Enden jeweils ein Karabiner befestigt ist. Der sogenannte Fangstoßdämpfer sorgt im Falle eines Sturzes für eine Verlängerung des Bremswegs um dich abzufedern. Hast du das Klettersteigset an deinem Klettergurt angebracht, werden die beiden Karabiner am Stahlseil des Klettersteigs gesichert. Erreichst du das Ende einer Zwischenfixierung oder eines Stahlseils, löst du die Karabiner nacheinander und hängst sie einem nach dem anderen um. Entsprechend ausgerüstet und vorbereitet, kannst du dich ganz auf deine Kletterpartie konzentrieren. Also los, ran an den Fels!

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Klettersteigset – Unverzichtbare Notfallsicherung

Klettersteigset

Klettersteige erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder, denn über sie ist die felsige Bergwelt auch für weniger geübte Gipfelstürmer erreichbar. Herrliche Landschaften mit weitreichenden Aussichten gehören beinahe zum Standard einer jeden Route. Außerdem bieten die sogenannten Eisenwege eine gute Absicherung, ohne dass man sich mit den komplexen Sicherungstechniken in einer Kletterseilschaft auskennen muss. Höchste Vorsicht ist dennoch geboten, denn oftmals sind die Wege ausgesetzt und ein Sturz kann ernste Folgen nach sich ziehen. Daher gilt es, gut vorbereitet zu sein und die notwendigen Ausrüstungsgegenstände dabei zu haben: Klettergurt, Helm, Klettersteighandschuhe, geeignete Schuhe und ein Klettersteigset.

  1. Wofür ist ein Klettersteigset nötig?
  2. Wie funktioniert ein Klettersteigset beim Sturz?
  3. Wie wird ein Klettersteigset richtig benutzt?
  4. Welches Klettersteigset ist passend?

Wofür ist ein Klettersteigset nötig?

Ein Klettersteigset ist eine Sicherungsvorrichtung, die beim Begehen von Klettersteigen oder Parcours in Hochseilgärten genutzt wird. Klettersteige sind eine Wegführung entlang eines Felsens. Diese Wege sind anhand von fixierten Drahtseilen, aber auch Leitern, Eisenstiften oder -klammern, vorgegeben. Damit sind felsige Abschnitte oder ganze Gipfeltouren auch für Nicht-Kletterer zugänglich. Die angebrachten Stahl- und Eisenkonstruktionen dienen zum einen als Kletterhilfe und zum anderen als Sicherungspunkte, an denen man sich mithilfe des Klettersteigsets einklinkt. Da Klettersteige in der Regel in steilem und ausgesetztem Gelände zu finden sind, ist ein Klettersteigset in Kombination mit Klettergurt und Kletterhelm die wichtigste Versicherung bei einem Sturz.

Neben den Klettersteigsets für den Einsatz im alpinen Bereich gibt es auch Sets für die Sicherung in Hochseilgärten, die oft in Wäldern aufgebaut sind. Die dafür verwendeten Sets fallen in ihrer Konstruktion mitunter etwas anders aus, da sich die Seilführung, je nach Gestaltung des Kletterparks, deutlich von der eines alpinen Klettersteigs unterscheidet.

Wie funktioniert ein Klettersteigset beim Sturz?

Im Gegensatz zu der Philosophie im Sportklettern, bei der man an die Grenze des Könnens geht und Stürze in Kauf nimmt, sind Stürze in Klettersteigen unbedingt zu vermeiden. Ein Klettersteigset ist somit als reines Notfallsystem zu verstehen, das vor Abstürzen mit Todesfolge schützt. Zum einen verhindern die im Klettersteig eingeklinkten Seil- oder Bandschlingenäste, dass man überhaupt in die Tiefe fällt. Dabei entsteht dennoch eine hohe Fallenergie, die so beträchtlich wird, dass auch dies den Kletterer ernsthaft verletzen kann. Daher nimmt das Klettersteigset zum anderen große Teile der Energie auf.
Üblich sind dafür sogenannte Bandfalldämpfer. Hierfür werden Schlaufen eines hochfesten Gewebebandes miteinander vernäht - allerdings sind die Nähte gerade so haltbar, dass sie bei einer bestimmten Zugkraft wieder aufreißen. Damit wird der Bremsweg verlängert und der Sturz beträchtlich gedämpft. Daher müssen Klettersteigsets nach Stürzen unbedingt ausgewechselt werden.

Wie wird ein Klettersteigset richtig benutzt?

Zunächst sollten vergewissert sein, dass das Klettersteigset unbeschädigt ist. Vor allem der Fangstoßdämpfer sollte geprüft werden. Dies lässt sich anhand des unbeschädigten Etiketts am Dämpfungselement erkennen.

Wenn der Klettersteig erreicht ist, wird das Klettersteigset mittels der Anseilschlaufe in den Klettergurt eingebunden. Wichtig ist ein sogenannter Partnercheck. Dabei prüfen sich die Kletterer gegenseitig, ob jeder die sicherheitskritischen Schritte richtig durchgeführt hat.

Zum Start des Klettersteigs werden die beiden Arme des Sets in das Seil eingehängt. Gelangt man an das Ende des jeweiligen Sicherungsabschnitts, müssen die Arme umgehangen werden. Hier wird deutlich, warum ein Klettersteigset über zwei Arme verfügt: Ein Arm muss immer in der Sicherung bleiben. Dafür wird beim Umhängen zunächst ein Karabiner gelöst und in den nächsten Sicherungspunkt eingehängt. Erst danach wird der zweite nachgeholt. Niemals sollten beide Karabiner gleichzeitig gelöst werden! Am Ende des Steigs, wenn das Gelände wieder seichter ist, werden selbstverständlich beide Arme gelöst und das Klettersteigset wieder verstaut.

Da Klettersteigsets eine solch hohe Sicherheitsrelevanz haben, ist es auch wichtig diese regelmäßig auszutazschen, auch wenn es nie zu einem Sturz gekommen ist. Sie haben eine begrenzte Lebensdauer, die bei häufiger Nutzung bei ungefähr fünf Jahren liegt. Der Hersteller gibt darüber Auskunft.

Welches Klettersteigset ist passend?

Wie eingangs erwähnt, ist die Konstruktion je nach Verwendungsart im alpinen Bereich oder im Hochseilgarten unterschiedlich.
Die Modelle sind im Grundaufbau ähnlich, da sie Sicherheitsnormen erfüllen müssen. Wichtig ist, dass die Sets auf ein bestimmtes Personengewicht zugeschnitten sind, damit sich die Bandfalldämpfer entsprechend öffnen können. Das angegebene Gewicht schließt Kleidung und Ausrüstung natürlich ein. Meistens liegt es zwischen 50 bis 100 Kilogramm. Es gibt jedoch auch Modelle, die etwas niedriger bzw. etwas höher gehen.
Wenn es möglich ist, lohnt es sich, die Handhabung der Karabiner einmal genauer zu betrachten. Liegen sie gut in der Hand? Ist die Bedienung leicht genug? Auch mit Handschuh?
Manche Klettersteigsets verfügen über eine Klettersteigbremse, womit der Sturz bereits vor der letzten Zwischensicherung abgefangen wird. Allerdings gilt auch hier, dass Stürze grundsätzlich vermieden werden sollten.

Das Design und die Farbe unterscheiden sich zwischen den Modellen zwar beträchtlich, sind aber schließlich reine Geschmackssache.

Wer sich richtig mit einem Klettersteigset und den dazugehörigen Sicherungstechniken auseinandersetzt und diese konsequent nutzt, macht einen wichtigen Schritt, um ernste Risiken zu mindern. Trotz allem ist unverzichtbar, das eigenen Können richtig einzuschätzen und lieber zu tief zu stapeln, als in eine Notlage zu geraten oder einen Sturz zu riskieren. Wer nicht an seinem Limit unterwegs ist, kann die Natur genießen und die Aussicht wirken lassen. Die Berge bieten eine faszinierende Vielfalt, die sich mit einem Klettersteigset und passender Ausrüstung gut erkunden lässt und unvergessliche Momente beschert.



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