Pop-up Campingplätze bieten frische Perspektiven

Jeden Tag ein neuer Ausblick

Foto: Chris Holder / Unsplash

Campingurlaub ist bunter denn je! Du hast inzwischen nicht mehr nur die Möglichkeit, auf Campingplätzen mit Brötchenservice und Duschmarken zu übernachten. Pop-up-Camping bietet dir unzählige Möglichkeiten, in etwas persönlicherer Atmosphäre zu übernachten. Mit diesen Tipps kannst du deinen Pop-up-Campingtrip planen und lernst Land und Leute auf viel direktere und eindrücklichere Art kennen!

Stell dir vor: Nachdem du den halben Tag im Bulli durch die Weltgeschichte gefahren bist, kommst du endlich an deinem anvisierten Campingplatz an. Anstatt vor einer nicht gerade einladend wirkenden Schranke zu stehen und auf den gerade verschollenen Platzwart zu warten, stellst du dich direkt auf die markierte Parzelle. Die hast du im Vorfeld gebucht – natürlich online! Eventuell begrüßt du noch andere Durchreisende, die es sich in der Nebenparzelle in einiger Entfernung gemütlich gemacht haben.

Ohne viel Aufhebens räumst du auch deine Ausrüstung aus und machst es dir für die Nacht gemütlich. Vielleicht bleibst du heute für dich. Oder vielleicht quatschst du noch mit ein paar Leuten und ihr tauscht euch über eure Reise oder Geheimtipps zum Wandern und Baden in der Umgebung aus. Diese spontanen Gespräche und flüchtigen Bekanntschaften erweitern deinen Abenteuerhorizont. Und so zieht dich die Sehnsucht nach Tapetenwechsel und neuen Erlebnissen jeden Tag zu einem neuen Pop-up-Campingplatz.

Pop-Up Camping: eine Alternative zu ausgebuchten Campingplätzen
Foto: Gantas Vaičiulėnas / Pexels

In Deutschland, Österreich und der Schweiz locken unzählige Campingplätze für routinierte und neue Campingfans. Im letzten Sommer, als ein Urlaub in der Ferne für viele von uns keine Option war, kamen vielerorts noch eine Menge Pop-up-Campingplätze dazu. Bauernhöfe, Festivalveranstalter und sogar Privatleute haben auf die große Nachfrage nach Stellplätzen für Campervans oder Zelte reagiert und ihre freien Flächen zur Verfügung gestellt.

Dabei sind viele Urlauber:innen auf den Geschmack gekommen, denn der Campingurlaub verspricht Flexibilität bei der Wahl der Ausflugsziele, einen Ausbruch aus der Routine, frische Luft und nette Kontakte mit Gleichgesinnten – selbst auf Abstand. Wie wär’s mit den schönsten Bergseen der Alpen? Eine Klettertour im Elbsandstein? Eine Reise zu den Leuchttürmen an Nord- oder Ostsee? Oder ein Paddel-Urlaub an einem lokalen Fluss entlang?

Etwas mehr Flexibilität ist gefragt

Während klassische Campingplätze zum Teil riesige Areale umfassen und designierte Dauercampingbereiche haben, wo einige Wohnmobile von Frühjahr bis Herbst zu Hause sind, bestehen Pop-up-Campingplätze in der Regel nur aus wenigen Stellplätzen und sind darauf ausgelegt, dass Gäste nach maximal ein paar Nächten weiterziehen. Kleine, private Pop-up-Camps haben höchstens drei Stellplätze. Da kannst du leicht dein eigenes Ding machen oder, wenn dir danach ist, spontane Kontakte mit interessanten Abenteurer:innen knüpfen, die ebenfalls auf der Durchreise sind. Das Ganze erfordert zwar mehr Planung als eine Reise, bei der du an Ort und Stelle bleibst, aber dafür sind deiner Fantasie und deinem Abenteuergeist keine Grenzen gesetzt.

Die meisten Pop-up-Campingplätze sind auf autarke Reisende ausgelegt. Sprich: Du solltest selber Kochmöglichkeiten, Essen und eventuell auch Frischwasser an Bord haben, am besten auch eine Toilette. Auf manchen Pop-up-Campingplätzen, besonders wenn sie auf momentan nicht genutzten Festivalgeländen eingerichtet sind, hast du aber die Möglichkeit, sanitäre Anlagen dazuzubuchen. Das macht diese Stellplätze auch fürs Camping mit dem Rad und Tourenfahren mit dem Motorrad interessant. Mit deinem eigenen oder einem geliehenen Reise- oder Wohnmobil, einem Campervan oder einem geräumigen Auto mit Dachzelt bist du am flexibelsten.

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Zwar ist das Pop-up-Campen gezielt auf den unabhängigen Urlaub ohne viel Schnickschnack ausgelegt, aber dennoch ist es für stressfreies Reisen fast unerlässlich, die Stellplätze in der Hauptsaison im Voraus zu buchen. Genau wie bei klassischen Campingplätzen und Hotels ist die Nachfrage einfach zu groß. Die Buchung erfolgt in der Regel online oder manchmal auch noch telefonisch, aber da es keine klassische Rezeption und Platzbetreuung gibt, verläuft die Abwicklung und Bezahlung meist kontaktlos und unkompliziert.

Doch weil sich Pläne immer mal ändern können und einige Pop-up-Camper:innen lieber flexibel reisen, ist es keineswegs unmöglich, in der Nebensaison und in weniger touristisch orientierten Gebieten auch noch kurzfristig einen Stellplatz zu ergattern. Dann bietet es sich aber an, dein jeweiliges Tagesziel spontan nach der Verfügbarkeit des Stellplatzes auszurichten und dich nicht an ein vorher festgelegtes Ziel zu klammern. Für Kurzentschlossene und Abenteuerlustige, die gerne völlig spontan unterwegs sind, dafür aber anspruchslos bei der Wahl ihrer Strecke oder Ziele sind, ist Pop-up-Campen mit etwas Recherche also auch kein Problem.

Selbstbestimmt und unabhängig

Der größte Vorteil beim Pop-up-Campen ist die Flexibilität und Vielfältigkeit, mit der du deinen Urlaub gestalten kannst. Du kannst Übernachtungsziele nach deinen Interessen oder Bedürfnissen auswählen, den Urlaub thematisch ausrichten oder verschiedene Ziele anpeilen.

Junge füttert Reh
Foto: Daiga Ellaby / Unsplash

Bauernhöfe sind besonders beliebte Ziele fürs Pop-up-Campen. Wer einmal Landluft schnuppern möchte, kann unter dem Stichwort „Landvergnügen“ Stellplätze finden, wo zusätzlich auch Hofführungen und frische Produkte wie Eier, Obst oder Honig angeboten werden. Besonders für Familien mit Kindern kann so ein Urlaub zum echten Abenteuer und auch lehrreich sein. Für Architektur- und Kulturbegeisterte bietet sich auch eine Reise zu unterschiedlichen Schlössern und Burgen an. Oder wie wäre es mit einem thematischen Weinurlaub entlang beliebter Rebhänge inklusive Tageswanderungen und Verköstigung?

Wer zu zweit oder mit der Familie reist, hat so die Möglichkeit, unterschiedliche Ziele und Interessen unter einen Hut zu bringen und im Urlaub alle glücklich zu machen. Wir empfehlen dabei gar nicht allzu lange Strecken zurückzulegen, sondern vielmehr das Augenmerk auf die Entdeckung und die Natur an Ort und Stelle zu legen.

Genieß den Ausbruch aus jeder Routine

In diesem Sinne kannst du in einem Pop-up-Campingurlaub gleich mehrere Urlaubsziele miteinander verbinden. Wilde Abenteuerfans können gleichermaßen auf ihre Kosten kommen wie Planungswütige. Die Möglichkeiten sind so unendlich wie der Himmel, unter dem du schläfst.

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