Wie würde deine #campzdreamtour aussehen?

Wie würde deine #campzdreamtour aussehen?

Wie würde deine #campzdreamtour aussehen?

Tipps von Vanlife-Expertin Pauli

Foto: Sarah Storch

Drei Wochen, drei Landschaften, drei Outdoor-Aktivitäten. Bei der #campzdreamtour kannst du einen Traum-Roadtrip durch Europa für dich und deinen liebsten Reise-Buddy gewinnen. Aber wie könnte so eine Vanlife-Tour im echten Leben aussehen? Pauli ist selbstständige Autorin und wir stolpern immer wieder über ihre lesenswerten Artikel zum Thema Vanlife im Magazin The Female Explorer . Deswegen haben wir unser CAMPZ Dream Tour Gewinnspiel zum Anlass genommen, sie zu ihren Abenteuern befragen. Ein paar hilfreiche Tipps für eure Reiseplanung hat sie dabei auch gleich mit im Gepäck.

Foto: Pauline Picker

Was ist für dich das Faszinierende an Vanlife-Abenteuern im Gegensatz zu anderen Reisen?

Die uneingeschränkte Flexibilität in Verbindung mit dem Immer-Zuhause-Gefühl. Als Backpacker ist man auf öffentliche Verkehrsmittel, Mitfahrgelegenheiten oder die eigenen Beine angewiesen, wodurch das Reisetempo stark beeinflusst wird und man hat nie mehr als das Allernötigste dabei. Das Leben im Van ermöglicht mir im Vergleich dazu viel Komfort und ich kann meine Tage völlig unabhängig gestalten.

Dabei mache ich es ganz oft wetterabhängig, wohin die Reise geht. Drei Tage Regenfront an der Küste? Alles klar, dann verbringe ich eben Zeit in den Bergen und gehe wandern! Ich kann komfortabel mehrere Tage/Wochen an einem Ort bleiben, wenn ich mich besonders wohl fühle, oder einfach mal fünf Stunden auf der Autobahn durchziehen, um spontan Freunde zu besuchen.

Was macht eine tolle Road-Trip Route für dich aus? Machst du einen detaillierten Plan? Wie wählst du deine Etappenziele aus?

Mein Plan – kein Plan. Egal ob mehrmonatiger Roadtrip oder zwei Wochen-Ausflug, ich habe meist nur eine ganz grobe Route im Kopf und hangele mich dann von Tag zu Tag, immer den Wetterbericht im Blick. Dabei bleibe ich auch gerne einfach mal irgendwo hängen, wenn ich tolle Leute um mich habe, oder fahre viermal den gleichen Küstenstreifen auf und ab, weil jeder Strand so zum Verlieben ist.Dabei mache ich es ganz oft wetterabhängig, wohin die Reise geht. Drei Tage Regenfront an der Küste? Alles klar, dann verbringe ich eben Zeit in den Bergen und gehe wandern! Ich kann komfortabel mehrere Tage/Wochen an einem Ort bleiben, wenn ich mich besonders wohl fühle, oder einfach mal fünf Stunden auf der Autobahn durchziehen, um spontan Freunde zu besuchen.

Zu einem bestimmten Datum an einem bestimmten Ort sein zu müssen kann zwar eine nette Orientierung für den Reiseverlauf sein, aber auch ganz schön stressen. Tickets für Sehenswürdigkeiten kann man meist vor Ort oder online kaufen und die Route so takten, dass man sich dort nicht zum Wochenende mit der Masse drängt.

Wenn du dich bei der CAMPZ Dreamtour Challenge bewerben würdest, was wäre deine Routenidee?

Ich finde, dass die Route ganz abhängig von den jeweiligen Lieblingsaktivitäten gelegt werden sollte. Die Liebe zum Surfen, Klettern oder Wandern führen einen in ganz unterschiedliche Regionen. Davon abgesehen habe ich mich im letzten Herbst in die Bretagne verliebt und werde sicher noch einige Male dorthin fahren. Frankreich hat allerdings häufig 2 m Höhenbarrieren, die die schönsten Plätze für größere Camper unzugänglich machen. Zum Glück kann ich in meinem T5 meist darunter durchschlüpfen.

Welche Apps oder Plattformen kannst du für die Routenplanung empfehlen?

Google Maps ist natürlich hilfreich, um Mautstraßen zu vermeiden, hält ansonsten aber nicht viele Informationen für eine tolle Route bereit. Daher nutze ich tatsächlich oft klassische Papierkarten, auf denen Dinge wie Wasserfälle, Monumente oder Aussichtspunkte eingezeichnet sind. Auf denen markiere ich mir dann auch die gefahrene Route und meine liebsten Orte.

Für Spanien/Portugal habe ich einen tollen Straßenatlas (ja, so richtig aus Papier!), in dem außerdem besonders landschaftlich schöne oder aussichtsreiche Straßen markiert sind. Oft folge ich einfach dieser Empfehlung und freue mich über großartige Natur! Und wisst ihr, was so richtig Spaß macht? Einfach mal das GPS ausschalten und nach Straßenschildern fahren! Extra-Runden im Kreisverkehr inklusive!

Foto: Pauline Picker

Worauf kommt es an, damit es unterwegs harmonisch läuft? Wer ist dein Lieblings-Vanlife-Partner?

Aktuell wohnt auf dem Beifahrersitz mein Surfboard, und das ist recht anspruchslos, wenn auch nicht sehr unterhaltsam. Auf Trips mit Freunden ist natürlich Musik entscheidend für happy travel vibes oder gute Podcasts, die alle interessieren. Ansonsten ganz wichtig: Ordnung halten! Nichts ist nerviger als zu viel Zeug von mehreren Personen, das wirr umherfliegt. Zusammen reisen bedeutet außerdem nicht, 24/7 aufeinander hocken zu müssen. Es ist wichtig, dass sich jeder Zeit für sich nimmt und sich außerdem darüber im Klaren ist, dass die eigene Laune/Energie auch direkt den Reisepartner beeinflusst.

Welches Equipment kommt bei dir auf jeden Fall immer mit bzw. worauf möchtest du nicht mehr verzichten?

  • meine Gitarre: diese verborge ich mindestens so oft, wie ich selbst spiele, denn eigentlich findet sich immer jemand für eine kleine Jam-Session am Straßenrand
  • meine Yogamatte: nach langen Fahretappen oder Nächten auf unebenen Stellplätzen ist das Dehnen ein Muss!
  • mein Spielzeug: SUP, Surfboard, Skate- und Balanceboard, because – why not?
  • Bücher: meine kleine fahrende Bibliothek nimmt zwar unsinnig viel Platz ein, erhöht aber ungemein mein Zuhause-Gefühl
  • 5 L Brita-Wasserfilter-Tank: den habe ich mir kurzerhand in Andalusien zugelegt, weil dort das Wasser unfassbar gechlort ist. Abgefülltes Wasser kaufen möchte ich nicht, da ist der kleine Filter-Tank absolut perfekt!
  • Diesel-Standheizung: nach einem nasskalten Herbst an der Atlantikküste habe ich mir zu Weihnachten endlich eine Standheizung geschenkt und meine Lebensqualität im Van enorm erhöht!
Foto: Pauline Picker

Hast du ein Lieblings-Gericht für das Kochen unterwegs nach einem langen Tag im Bus?

Besonders nach langen Fahrtagen habe ich oft keine Lust mehr zum Kochen und halte es gern wie die Franzosen – frisches Brot, guter Käse, Oliven und Wein zum Sonnenuntergang und ich bin glücklich. Spart außerdem Abwasch!

Autorin:

Pauli ist selbstständige Autorin und Lektorin des The Female Explorer Magazins und bereist seit einem Jahr mit ihrem Bus Pancake Europa. Aktuell ist sie seit 4 Monaten in Portugal und Spanien unterwegs, um dem deutschen Winter zu entfliehen.

Web: pilgrimpulse.de

IG: _paulipilgrim_

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Mehr Infos findets du auf der Seite CAMPZ Dream Tour .

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