Die 10 besten Bergziele in Europa

In Europa können wir auf eine ganze Reihe an Paradiese für Natur- und Bergfreunde stolz sein. Viele Reiseziele warten mit bekannten Gebirgszügen, ausgezeichneten Wanderwegen und Gipfeln für erfahrene Wanderer auf. Schon früh mit dem Reisefieber infiziert, schreibt Bloggerin Carla auf ihrem spanischen Reiseblog La Maleta de Carla (Carlas Koffer) über unzählige Abenteuer und Wanderungen auf der ganzen Welt. Heute empfiehlt Carla exklusiv für CAMPZ die 10 besten Bergziele in Europa.

Bloggerin Carla

Meine Top 10 Bergziele in Europa

Planst du gerade eine Reise oder gehörst du zu denjenigen, die immer ihre Wanderschuhe dabeihaben? Dann sieh dir diesen Artikel an, in dem ich dir die Top 10 der besten Bergziele in Europa vorstellen werde. 10 Orte mit atemberaubenden Landschaften zum Wandern an der frischen, reinen Luft. Habe ich damit dein Interesse geweckt?

Über die Autorin

Carla reiste im Alter von 16 Jahren in die Vereinigten Staaten und entdeckte ihre Leidenschaft – das Reisen. Als sie 18 Jahre alt wurde, nahm sie sich vor, mindestens dreimal im Jahr zu verreisen, auch wenn es sich nur um Kurztrips handelte. Und das hat sie eingehalten. Seit 2011 schreibt sie auf ihrem spanischen Reiseblog: La Maleta de Carla (Carlas Koffer). Darin nimmt sie uns in Form von Tipps und Empfehlungen zu verschiedenen Reisezielen auf der ganzen Welt mit.

1. Italien

Mit Italien verbinden wir normalerweise Rom, Florenz oder Neapel. Oder Pizza, Pasta und Wein. Wir denken an Mode, an die Amalfiküste und an bezaubernde Landschaften und Dörfer der Toskana. Doch Italien kann mit einigen der besten Bergziele Europas aufwarten, die es verdienen, auf dem ersten Platz auf dieser Liste zu stehen. Nördlich in Italien liegen natürlich die Alpen und dort empfehle ich unbedingt die Dolomiten, die zu den Ostalpen gehören. Diese Gebirgsgruppe erstreckt sich über fünf italienische Provinzen, und viele der umliegenden Dörfer leben von den Touristen, die dieses Naturwunder besuchen. Die Dolomiten sind etwas Besonderes und anders als der Rest der Alpen. Es handelt sich um isolierte Gebirgsmassive, die von einem Kalksteinfelsen maritimen Ursprungs gebildet wurden, Dolomit genannt. Diese Massive befinden sich in großen Tälern mit Wäldern und Wiesen. Schönheit pur, atemberaubend. Viele der Gipfel dieser Gebirgskette sind über 3.000 Meter hoch, und mit einer Höhe von 3.342 Metern ist der Marmolata der höchste Berg der Dolomiten.

Dolomiten Italien
Asturien Spanien

2. Asturien (Spanien)

In diesem Fall muss ich mein eigenes Heimatland anpreisen, denn in Spanien gibt es einige der besten Bergziele Europas. Und Asturien gehört zweifellos dazu. Die gesamte kantabrische Gebirgskette ist zu empfehlen. In Asturien kann man nicht nur essen und trinken, sondern auch ohne Ende wandern. Der Nationalpark Picos de Europa erstreckt sich zum Beispiel über León, Kantabrien und Asturien. Auf der asturischen Seite befinden sich die Santa Cueva de Covadonga (Heilige Höhle von Covadonga) und die Covadonga-Seen – die meistbesuchten Orte des Fürstentums. Aber wenn Du diesen Nationalpark bereits kennst, habe ich noch einen anderen Tipp. Ein weiterer Pflichtbesuch in Asturien ist der Naturpark Somiedo. Hier ist es viel ruhiger, weil es weniger Touristen gibt, aber er ist unglaublich schön. Vergiss allerdings nicht, einen ordentlichen Regenmantel mitzunehmen, denn Asturien ist eine der regenreichsten Regionen Spaniens.

3. Norwegen

Wenn Du auf der Suche nach atemberaubenden Landschaften, Bergen und Fjorden bist, dann solltest Du Nordeuropa ins Visier nehmen. Norwegen ist eines der Länder mit der außergewöhnlichsten Natur in Europa. Und das liegt zum Teil daran, dass es seine Schätze durch Achtung und Schonung der Umwelt bewahren konnte. Davon können wir alle etwas lernen. Der norwegische Wanderverein ist für die Entwicklung und Instandhaltung des 20.000 km langen Wanderwegenetzes und der Skirouten sowie der 500 Hütten und Schutzhütten verantwortlich. Die Arbeit, die der Verein leistet, ist bewundernswert. Daher ist es kein Wunder, dass Norwegen als Wanderparadies bekannt ist. Die norwegischen Fjorde sind eines der Schätze des Landes. Dort befinden sich 11 der 20 norwegischen Gletscher. Der größte Gletscher, der Jostedalsbreen, ist auch der größte in Kontinentaleuropa und sein höchster Gipfel ist 2083 Meter hoch. In den Fjorden befinden sich auch acht der vierzig Nationalparks des Landes. Wie Du siehst, ist Norwegen ein Traum, wenn es um Natur und Berge geht. Dieses Ziel ist etwas teurer als die vorherigen Ziele und wartet mit einem ziemlich extremen Wetter auf (ich empfehle Merinounterwäsche ), aber große Abenteuer sind garantiert.

Preikestolen Norwegen
Matterhorn Schweiz

4. Schweiz

Die Schweiz ist ein Land, das von Bergen, Tälern und Seen geprägt ist. Die Schweiz ist Natur pur und zweifellos eines der besten Bergziele in Europa für Wintersportarten wie Schneeschuhwandern . Wenn ich die berühmtesten Gipfel der Schweiz nennen müsste, würde ich mit dem Matterhorn beginnen. Man sagt, dass dieser 4.478 Meter hohe Berg der meistfotografierte Berg der Welt ist. Kein Wunder, denn er scheint bewusst an einem der schönsten Orte der Schweiz platziert worden zu sein. Leider wurde dieser Berg berühmt, weil vier der sieben Bergsteiger, die versuchten, den Gipfel zu erreichen, bei der Erstbesteigung im Jahr 1865 ums Leben kamen. Wenn Du aber nur den Blick auf das Matterhorn genießen willst, kannst Du das vom Klein Matterhorn aus tun, wo sich die höchstgelegene Bergbahnstation Europas auf 3.833 Metern befindet. Aber das ist noch nichts! Weitere erwähnenswerte Schweizer Berge sind Jungfrau, Eiger und Mönch, die drei höchsten Gipfel in den Berner Alpen. Und wenn Du Berge sehen willst, die wie in Game of Thrones aussehen, musst Du den Hausberg von Luzern, den Pilatus, besuchen. Es heißt, es sei der Zufluchtsort von Drachen, die Heimat von Riesen und die Grabstätte von Herrschern. Außerdem ranken sich alle möglichen Legenden um ihn.

5. Kanarische Inseln (Spanien)

Die Bewohner der zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln sagen: „Was für ein Glück wir haben, hier leben zu dürfen!“ Die Kanarischen Inseln sind ein vulkanischer Archipel, und das bedeutet: Berge und Vulkane überall! Die Inseln sind eine geologische Fundgrube und haben den höchsten Gipfel Spaniens, El Teide. Aber wenn ich Dir meinen Favoriten nennen müsste, ohne die anderen Gipfel beleidigen zu wollen, dann wäre es der Roque de los Muchachos. Dieser Gipfel hat eine auf den Kanarischen Inseln einzigartige Flora und Fauna. Ich mag diesen Gipfel jedoch nicht so sehr wegen des eigentlichen Aufstiegs oder wegen der Aussicht auf die Insel (hier gibt es in der Regel immer Wolken und man kann nur wenig sehen), sondern wegen der Aussicht nach oben. Auf dem Roque de los Muchachos befindet sich ein für Sterngucker und Liebhaber des Weltalls sehr berühmtes Observatorium. Aufgrund seiner Lage und des Klimas bleiben die Wolken zwischen 1.000 und 2.000 Metern über dem Meeresspiegel stehen und verhindern, dass die Lichtverschmutzung das Beobachten der Sterne erschwert. Du kannst Dir bestimmt vorstellen, was das für ein Erlebnis an einem klaren Tag ist. Die höchsten Gipfel der Kanarischen Inseln in absteigender Reihenfolge sind: El Teide (Teneriffa), Roque de los Muchachos (La Palma), Pico de las Nieves (Gran Canaria), Pico de Malpaso (El Hierro), Garajonay (La Gomera), Pico de la Zarza (Fuerteventura) und Peñas del Chache (Lanzarote).

Kanarische Inseln
Hallstatt Österreich

6. Österreich

Österreich zählt zu den besten Bergzielen in Europa. Viele reisen nach Österreich, um die Hauptstadt Wien zu besichtigen, aber das Land bietet noch viel mehr. Österreich ist ein ideales Reiseziel für Familien, Gruppen von Freunden, Paare und vor allem für Naturliebhaber. Die meisten österreichischen Berge gehören zu den österreichischen Alpen. Der höchste Gipfel ist der Großglockner, der nicht nur für seine Höhe, sondern auch für seinen Gletscher berühmt ist. Er ist ein wahres Erlebnis für die Sinne, aber vergiss nicht bei dessen Besteigung, Steigeisen an die Stiefel zu schnallen. Der Alpentourismus in Österreich bietet kristallklare Seen, weite Ebenen, hohe Berge, dichte Wälder und wilde Tiere wie Bergziegen und Alpendohlen. Österreich ist auch bekannt für einige der schönsten Dörfer am Fuße der Berge wie Hallstatt im Herzen der Alpen, Gmunden oder Weißenkirchen. Malerische Dörfer wie auf den Postkarten.

7. Pyrenäen (Spanien, Andorra und Frankreich)

Ein weiterer Grund, warum wir uns in Spanien rühmen können, Berge zu haben, sind die Pyrenäen. Dieses Gebirge gehört aber nicht zu Spanien allein, sondern erstreckt sich über Spanien, Andorra und Frankreich. Die Pyrenäen sind eine 430 km lange Gebirgskette, die sich vom Mittelmeer bei Cap de Creus bis zur Pamplona-Verwerfung erstreckt, wo sie in das Kantabrische Gebirge übergeht. In den Pyrenäen gibt es mehr als 200 über 3.000 Meter hohe Gipfel. Die höchsten Berge der Pyrenäen sind der Aneto, der Posets und der Monte Perdido. Für die Besteigung des Aneto braucht man ein paar Tage und der Schwierigkeitsgrad ist hoch. Es empfiehlt sich, vorher körperlich fit zu sein. Wenn dich eher eine relativ einfache Wanderroute mit atemberaubender Landschaft interessiert, empfehle ich dir die Route um den Midi d'Osseau, für die du nicht mehr brauchst als einen Wanderrucksack und ein gutes Paar Schuhe.

Pyrenäen
Mont Blanc Frankreich

8. Frankreich

Mit Frankreich ist es ein bisschen wie mit Italien: Viele denken zuerst an Paris und andere Städte wie Nizza, Marseille oder Orte wie den Mont Saint Michel. Aber Frankreich hat auch in Sachen Natur und hohe Berge viel zu bieten. In Frankreich befindet sich ein Teil der Alpen im Südosten des Landes, an der Grenze zu Italien. Der höchste Berg Westeuropas, der Mont Blanc mit 4.807 Metern, kann dort bestiegen werden. Im Süden liegen die Pyrenäen an der Grenze zu Spanien. Und im Osten das Jura-Gebirge, das an die Schweiz grenzt. Die Vogesen und Ardennen liegen an der Grenze zu Belgien, Deutschland und Luxemburg. Und mitten in Frankreich, ohne an andere Länder zu grenzen, befindet sich das Zentralmassiv und die Monts d'Auvergne. Wie Du siehst, fehlt es Frankreich nicht an Natur, um eines der besten Bergziele in Europa zu sein.

9. Griechenland

Auch wenn Griechenland auf den ersten Blick nicht als Wanderziel in Frage kommt (seine Inseln und Strände sind meist viel attraktiver), sind doch 60 % des Landes Gebirge. Ja, Du hast richtig gelesen. Es ist das drittgebirgigste Land nach Norwegen und Albanien. Griechenland hat mit Asturien etwas gemeinsam, und zwar, dass man von vielen seiner Berge aus das Meer sehen kann. Der am weitesten von der Küste entfernte Ort ist sogar nur 100 Kilometer entfernt. Die griechischen Berge sind mit unzähligen Mythen, Legenden und Volkserzählungen verbunden. Allen voran der Olymp, Sitz der olympischen Götter, der mit 2.915 Metern der höchste Berg Griechenlands ist. Die Pindos sind das größte Gebirge des Landes und bilden eine Art Rückgrat entlang des griechischen Festlandes. Griechenland ist zwar nicht durch sehr hohe Berge gekennzeichnet, aber es gibt atemberaubende Landschaften, in denen die Kombination aus Meer und Bergen einzigartige Ökosysteme schafft.

Monte Olimpo Griechenland
Theth Albanien

10. Albanien

Eines der großen unbekannten Ziele in Europa. Berge sind in Albanien hauptsächlich im Norden des Landes zu finden, rund 200 Kilometer von der Hauptstadt Tirana entfernt. Die Highlights sind die kleinen Dörfer Tamara, Lepushe und Vermosh, die in alpinen Tälern liegen und den schönen österreichischen Dörfern, über die ich oben gesprochen haben, in nichts nachstehen. Der höchste Gipfel der Albanischen Alpen ist die 2.695 Meter hohe Jezerca. Im Osten liegen das Sharr-Gebirge und der Berg Korab, der mit 2.764 m der höchste Berg des Landes ist. Albanien bietet Gletscher, hohe Gipfel, türkisblaue Seen und eine bemerkenswerte Gastfreundschaft. Neben diesen beeindruckenden Gebirgszügen gibt es zahlreiche Gebirgszüge im Landesinneren. Obwohl Albanien eine der vergessenen Ecken Europas war, kommen jedes Jahr mehr und mehr Touristen. Diese sind insbesondere auf der Suche nach unberührter Natur und ländlichem Leben, was in anderen Reisezielen verloren gegangen scheint.

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