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Rund um Survival - Was ist eigentlich Survival?

Rund um Survival -
Was ist eigentlich Survival?

Fragt man das Lexikon wird Survival folgendermaßen beschrieben: "Der Begriff Survival oder 'Überleben' fasst Fähigkeiten zusammen, die ein Überleben in lebensbedrohlichen Situationen ermöglichen sollen."

Für den wohl bekanntesten deutschen Survival- Experten Rüdiger Nehberg bedeutet Survival:

  • die Kunst zu überleben in scheinbar ausweglosen Situationen
  • dem unnötig vorzeitigen Tod ein Schnippchen schlagen
  • die Rückbesinnung auf Urinstinkte und Urfertigkeiten
  • die Unabhängigkeit vom Luxus der Zivilisation
  • die Kunst, dem Leben völlig neue Dimensionen zu verleihen

Grundsätzlich lässt sich Survival in verschiedene Gruppen einteilen. So gibt es

  • Survival bei militärischen Einheiten
  • Survival im Zivil- und Katastrophenschutz
  • Survival von religiösen Gruppierungen
  • Survival von religiösen Gruppierungen

Man sieht also, dass 'Survival' ein sehr weit gefächerter Begriff ist. Während es bei dem einen darum geht, die notwendige Ausrüstung für einen Katastrophenfall zuhause bereit zu haben, stellt für andere Survival eine Art Hobby dar. In dem Kontext dieses Beraters steht 'Survival' für die Kunst des Überlebens in der freien Natur. Daher sollen auch zunächst die wichtigsten, dafür benötigten Fähigkeiten, beschrieben werden und abschließend mit einer Survival-Ausrüstungs-Liste ergänzt werden. Diese gibt es auch als .pdf zum Download.

Survival Fähigkeiten

Die wichtigsten Dinge um in der Wildnis zu überleben sind die Möglichkeit an Wasser zu kommen, sich Nahrung zu beschaffen, Feuer zu machen und natürlich sich im Gelände orientieren zu können.

Wassersuche in der Natur

Je nachdem wo man sich aufhält, ist die Suche nach Wasser relativ einfach - Bäche, Flüsse oder Seen können ausreichend Wasser zur Verfügung stellen, so dass lediglich auf die Qualität geachtet werden muss. Hierfür empfiehlt es sich Entkeimungsfilter- oder Tabletten dabei zu haben. In trockeneren Gebieten gestaltet sich die Suche unter Umständen etwas schwieriger - genaue Kenntnisse sind erforderlich, um Pflanzen oder verborgene Speicher aufzuspüren, in denen Wasser enthalten ist. Eine gute Möglichkeit ist auf jeden Fall immer das Aufhängen von Folien, so dass nächtlicher Tau aufgefangen werden kann.

Feuer

Feuer ist essentiell zum Überleben in der Natur. Es dient als Licht-, Wärme-, und Energiquelle und ist daher extrem wichtig. Es gibt eine Reihe an Möglichkeiten, auch bei Nässe Feuer herzustellen - mit und ohne Hilfsmittel. Am besten ist es, wenn man einen Magnesium Feueranzünder dabei hat, der mit etwas Übung relativ einfach eine Glut starten kann. Hat man eine solche Hilfe nicht zu Hand, kann man mit Hilfe der Sonne und einem Spiegel, Holzreiben und Feuersteinen ein Feuer zu entfachen. Testen Sie die verschiedenen Möglichkeiten auf jeden Fall davor zuhause aus - es ist beim ersten Mal definitiv nicht ganz einfach!

Nahrungsbeschaffung

Die Nahrungsbeschaffung ist natürlich sehr wichtig - insbesondere wenn man lange unterwegs ist und sich körperlich sehr anstrengt. Fischen, Jagen und das Sammeln von Früchten und Beeren sind die wohl wichtigsten Wege der Nahrungsbeschaffung. Es ist sehr ratsam, sich vor dem Survival Trip über die verschiedenen Pflanzen der Region zu informieren, so dass man eine gute Ahnung hat, was es an Essbarem zu finden gibt.

Geländeorientierung

Sich im Gelände orientieren zu können, ist ohne Kenntnisse nicht einfach, kann aber sehr schnell erlernt werden. Am einfachsten geht das natürlich, wenn man einen Kompass oder ein GPS dabei hat (Achtung - das benötigt Batterien!) - aber es gibt auch viele Möglichkeiten, sich anhand von der Sonne oder Merkmalen in der Natur zurecht zu finden. Zum Beispiel sind in unseren Gegenden die Bäume überwiegend auf der Westseite bemoost!

Survival Packliste

Grundsätzliches

  • Magnesium Feuerstarter/ Streichholz
  • Karte/ Kompass/ GPS
  • Taschenlampe und Batterien
  • Sonnenbrille
  • Taschenmesser/ Säge/ Rasierklinge
  • Nylon Schnur (10m)/ Bindedraht/ Zahnseide (sehr stabil)
  • (Signal-) Spiegel
  • (Signal-) Spiegel
  • Toilettenpapier (auch gut zum Wunden abdecken & Feuer starten)
  • Kerze (in Aluminiumfolie eingewickelt)
  • Stift
  • Plastikplane
  • Karabinerhaken/ Sicherheitsnadel
  • Kanne/ Behälter zum Transport (mind. 500 ml)
  • Angelausrüstung

Kleidung und Nahrung

  • Kaliumpermanganat
  • Leuchtstab/ Fackel/ Rauchkörper
  • Kondome (Ideal zum Transport von Wasser)
  • Kurzes Stück Schlauch
  • Magnet (zum Magnetisieren von Nadeln als Kompass und zum Suchen magnetischer Metalle)

Erste Hilfe

  • Sterile Pads und Mulls
  • Pflaster/ Tape
  • Neosporin (Zur Behandlung von Haut- und Augeninfektionen)
  • Aspirin
  • Etwas gegen Durchfall
  • Näh-Set/ Reparaturset

Sonstiges

(Je nachdem für was Sie ihr Survival-Kit benötigen, müssen natürlich unterschiedliche Dinge und Mengen an Kleidung & Verpflegung mit. In jedem Fall sind aber folgende Utensilien ratsam)

  • Regenponcho (Am besten in grellen Farben)
  • wenigstens ein paar Tütensuppen
  • Salz
  • Maggi Suppenwürfel - Als letzte eiserne Reserve, wenn nach Anstrengung Elektrolyte zugeführt werden müssen

Tipps zur Ausrüstungsliste

Natürlich ist es nicht einfach, eine Liste an Dingen bereit zu stellen, welche für einen 'Survival'-Trip empfehlenswert sind. Denn je nach Situation sind andere Utensilien wichtig, und eine Liste muss immer individuell angepasst werden. Folgende Ratschläge sollen dabei helfen:

  • Ein Survival-Kit soll Zeit und Energie sparen: Es ist also unter Umständen ratsamer, einige Meter robuste Schnur dabei zu haben, als das Wissen wie man aus Pflanzenfasern ein Seil herstellt. Am besten ist natürlich, du hast beides beides.
  • Denke daran, dass du die Dinge in deinem Survival-Kit vermutlich unter extremen Bedingungen bedienen können musst. Stress, Kälte, Wind und Nässe können die Feinmotorik sehr stark einschränken.
  • Lebenswichtig ist Wärme und Wasser - daher IMMER einen Plan B auf Lager haben, falls Plan A zur Sicherstellung dieser 2 Dinge nicht funktionieren sollte.
  • Markieren deine Ausrüstung mit knalligen Farben - in Stresssituationen verliert man leicht den Überblick und Gegenstände gehen leicht verloren. (Vor allen Dingen, weil häufig das klassische Outdoorequipment in Tarnfarben gehalten ist).
  • Nur mitnehmen, was man auch wirklich davor bereits ausprobiert hat - Oder umgekehrt: Teste alles, bevor du es mit nimmst.
  • Noch ein kleiner Tipp: Stecke ein Bild von Menschen ein, die dir am Herzen liegen - wegen diesen willst du überleben!

Die hier angegebene Liste ist eine Zusammenstellung vieler Pilger und beruht auf deren Erfahrungen. Sie dient als eine Art Anregung und muss natürlich individuell angepasst werden.